Engagiert am Ort
http://engagiert-am-ort.kibac.de/projektmittel-001
Mittagstisch Forst

Ehrenamtliches Engagement vor Ort bewegt viel. In Aachen-Forst zum Beispiel bereiten Leute einen Mittagstisch vor und verknüpfen diese klassische Arbeit mit einer Treffpunktarbeit, die vielfältige Verbindungen in den Stadtteil fördert.
Foto: Thomas Hohenschue

Die Richtlinien zu den Projektmitteln können nachgelesen werden im Kirchlichen Anzeiger Dezember 2010 oder angefordert werden beim

Bischöflichen Generalvikariat Aachen,
Johannes Schnettler, Tel. 0241/452 – 855,
johannes.schnettler@bistum-aachen.de.

Informationen zu den Projektmitteln des Bistums Aachen
für innovative Initiativen vor Ort 

Die Projektmittel, die ab dem Haushaltsjahr 2010 ergänzend zur Schlüsselzuweisung zur Verfügung stehen, sollen den Gemeinschaften der Gemeinden die Möglichkeit bieten, Projekte, die einen innovativen Charakter haben, stärker als bisher auch finanziell unterstützt zu bekommen.

Damit haben Gruppen, insbesondere auch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gelegenheit, ihre Ideen, ihre Neuansätze, ihre Überlegungen auch öffentlich gewürdigt zu bekommen. Wichtiges Kriterium ist dabei die Antragstellung durch den GdG-Rat oder der vereinigten Pfarrei auf der Ebene der Gemeinschaft der Gemeinden.

Insgesamt stehen für diese Anliegen 200.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Die Anträge aus dem Bistum werden durch ein Vergabegremium gesichtet, dem neben den entsprechenden Fachleuten aus dem Bischöflichen Generalvikariat auch Vertreter/innen des Diözesanpriesterrats, des Diözesanpastoralrats und des Diözesanrats der Katholiken angehören.

Damit ist auch gesichert, dass die Anträge unter pastoralen Gesichtspunkten angeschaut und miteinander verglichen werden. Wegen der Neueinrichtung dieser Projektmittel für das kommende Jahr ist eine Antragstellung bis Ende Februar 2010 für das Haushaltsjahr 2010 möglich.

In den Vorjahren gab es öfter Klagen von Verantwortlichen aus Gruppen, Pfarrgemeinderäten, Verbänden auf der Ortsebene, dass Finanzmittel meist gebunden waren an bestehende Strukturen, Veranstaltungen und Arbeitsfelder.

Die drastische Reduzierung hat diesen Trend noch verstärkt. Von daher ist das Signal, das der Diözesankirchensteuerrat mit der Möglichkeit dieser Finanzierung von pastoralen Innovationen gegeben hat, auch für die Wahrnehmung der Ebene der Gemeinschaft der Gemeinden als Ebene des Handelns sehr wichtig.

Pfr. Rolf-Peter Cremer, Leiter der Hauptabteilung Pastoral/Schule/Bildung

 
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